Kongolesische Perspektiven, urbane Szenen und globale Netzwerke

Das Medium Comic ist in weiten Teilen der kongolesischen Gesellschaft verbreitet, beliebt und folglich sehr populär – und verbindet in seinem Facettenreichtum verschiedene Ausdrucksstrategien der Bildenden Künste. Der Internationale Comic-Salon Erlangen möchte in diesem digitalen Projekt die Vielfalt der kongolesischen Comics präsentieren, mittels einzelner Beiträge zu konkreten Phänomenen und Perspektiven, die in experimenteller und dekolonialer Kollaboration von den beteiligten Künstler*innen und Kurator*innen zwischen Kinshasa, Lubumbashi, der kongolesischen Diaspora und Erlangen erstellt werden.

Thembo Kash im Garten der Kunstakademie
  • Santa Kakese
  • Thembo Kash
  • Live: Kinshasa

Where the fuck is Kinshasa?

Die Kurator*innen Lydia Schellhammer und Christ Mukenge des Online-Projekts „Populäre Bilder“ geben zusammen mit den Künstler*innen Santa Kakese und Thembo Kash einen Einblick in die kongolesische Comic-Szene. Das Video entstand an zwei zentralen Orten der Comicszene von Kinshasa: der Kunstakademie Kinshasa und in dem Viertel Lingwala, das als Künstlerviertel und insbesondere für Kunst im öffentlichen Raum wie Performances und Installationen bekannt ist.