Kongolesische Perspektiven, urbane Szenen und globale Netzwerke

Das Medium Comic ist in weiten Teilen der kongolesischen Gesellschaft verbreitet, beliebt und folglich sehr populär – und verbindet in seinem Facettenreichtum verschiedene Ausdrucksstrategien der Bildenden Künste. Der Internationale Comic-Salon Erlangen möchte in diesem digitalen Projekt die Vielfalt der kongolesischen Comics präsentieren, mittels einzelner Beiträge zu konkreten Phänomenen und Perspektiven, die in experimenteller und dekolonialer Kollaboration von den beteiligten Künstler*innen und Kurator*innen zwischen Kinshasa, Lubumbashi, der kongolesischen Diaspora und Erlangen erstellt werden.

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Ausstellungsaufbau „Populäre Bilder“ auf dem Comic-Salon 2022 – mit ersten Gästen

Die Vorbereitungen für den 20. Internationalen Comic-Salon in Erlangen laufen auf Hochtouren, und auch der Ausstellungsaufbau für das Projekt Populäre Bilder hat begonnen. Die Raumkonzeption und Gestaltung der Ausstellung wird von dem Künstler Julien Kneuse le Ray aus Augsburg umgesetzt. Auch die ersten Gäste sind schon angekommen: Die beiden Künstler*innen Judith Kaluaji und Santa Kakese nehmen dieses Jahr am Internationalen Comic-Seminar Erlangen teil. Wir haben ein paar Eindrücke der Vorbereitungen gesammelt und freuen uns schon sehr auf die Eröffnung am kommenden Donnerstag um 12 Uhr – und insbesondere auf alle Besucher*innen! Jede*r ist herzlich willkommen!

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Machini: Kritische Bilder jetzt auch als Comic

Seit etwa zehn Jahren arbeiten Tétshim und Frank Mukunday zusammen. Tétshim ist Zeichner und Comic-Künstler, Frank Mukunday ist Videokünstler. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit verbinden sie Video und Zeichnung zu Animationsfilmen und schaffen darin mit verschiedenen Materialien wie Kieselsteinen, Kreide oder rostigen Gegenständen ein einzigartiges formales Universum. Ihr bekanntester Kurzfilm ist „Machini“, der nun auch als Comic veröffentlicht wurde.