Mukenge/Schellhammer

Das kongolesisch-deutsche Duo Mukenge/Schellhammer ist ein Versuchskaninchen für post-postkoloniale Theorie und Praktik im zeitgenössischen Kinshasa. Das Duo setzt sich konfrontativen Situationen zwischen verschiedenen sozialen Systemen und Situationen zwischen Europa und D.R. Congo aus und reagiert auf die persönlichen Erfahrungen in einem fortlaufenden experimentellen künstlerischen Prozess, bestehend aus Malerei, Performance, Szenografie, Street Art und Mixed Media.

Lydia Schellhammer, Christ Mukenge

2016 gründet das Duo das Projekt „Musée urbain“ („urbanes Museum“) in Kinshasa, das seitdem jährlich stattfindet, aktuell unter dem Titel „Laboratoire Kontempo II“. Seit 2016 arbeitet das Duo mit den transnationalen Gruppen Gintersdorfer/Klaßen und LaFleur, und waren unter anderem an den Projekten „Dialog direkt Kinshasa Berlin“ im HAU2 Berlin, „Erniedrigung ist nicht das Ende der Welt“ an den Skulpturprojekten Münster und „Nana ou est-ce que tu connais le baras“ im MC93 Paris beteiligt.

2019 zeigte das Duo die Ausstellung „Komplexé“ im Institut Français Kinshasa, nahm an der Gruppenausstellung „Freiheit – Grenzenlos frei?“ der Galerie Noah in Augsburg teil und war als Performer mit dem Titel „Your exoticism is my daily bread“ auf der Plateforme Contemporaine in Kinshasa zu sehen.

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