Al’Mata

Alain Mata Mamengi alias Al’Mata wurde in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Nach seinem Studium an der dortigen Académie des Beaux-Arts arbeitete er als Presseillustrator.

Er war Mitbegründer der OAR (Organisation des Artistes Réunis pour la Défense et la Promotion de la Bande Dessinée, einer Vereinigung von Comic-Künstler*innen) und etablierte ab 1993 zusammen mit Asimba Bathy das Studio Béd’Art. Al’Mata brachte außerdem ab 1994 die Zeitschrift MAK BD heraus und war der Mitbegründer des Magazins „Bulles et Plumes“ in Kinshasa sowie der Association G7. 1998 gewann Al’Mata den Preis „Calque d’or“, der die besten Presse-Karikaturisten in Kinshasa auszeichnet und erhielt 2000 den Pressepreis auf der 3. Afrikanischen Comic-Messe in Kinshasa. 2001 wurde er zum Angoûleme Festival und zum Musique Métisse Festival in Belgien eingeladen, um die Ausstellung „A l’ombre du baobab“ (Im Schatten des Baobab) zu zeigen. Schließlich emigrierte er 2002 nach Frankreich. 2003 gewann er den ersten Preis im Comic-Wettbewerb der italienischen NGO Africa e Mediterraneo und des Lai-Momo-Verlags in Bologna, und zwei Jahre später den zweiten Preis des panafrikanischen Pressekarikaturistenwettbewerbs, der vom Dyonisa-Zentrum in Rom organisiert wurde.

Seit 2002 veröffentlicht er regelmäßig bei Tourcoing im Magazin „Afro Bulles“. In seinen Comics thematisiert er häufig das Thema Integration im Zusammenhang mit afrikanischer Kultur, wie in „Die Rückkehr des Alphonse Madiba alias Daudet“, das in Zusammenarbeit mit dem Szeneristen Christophe Ngalle Edimo entstand und bei L‘Harmattan erschien. Das Album wurde 2011 vom internationalen Comic-Festival in Algier mit dem ersten Preis für den besten afrikanischen Comic ausgezeichnet.

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